Rund 40 Händler aus dem Kreis der Quick Schuh waren nach Aschaffenburg gekommen, um die Pläne der Quick Schuh Konzeptleitung zu hören und gemeinsam über Ideen und Herausforderungen zu diskutieren.
Nach dem Willen der Quick Schuh-Verantwortlichen wird das neue Jahr vor allem im Zeichen des Jubiläums stehen. Im ersten Halbjahr 2019, schwerpunktmäßig von März bis Mai, sollen zahlreiche internationale Werbemaßnahmen initiiert werden. Dazu gehören Großflächen-Plakate sowie Kampagnen, die z.B. über Newsletter und Social Media kommuniziert werden. Zudem sollen kleine Geschenke und Give-Aways wie z.B.Prosecco in Dosen und Schuhlöffel sowie Aktionen in den einzelnen Stores für Frequenz und Aufmerksamkeit sorgen. Zu den Highlights dürfte auch die Verlosung von fünf Opel Adam mit Quick Schuh Design im Rahmen eines Gewinnspiels gehören. Auch das Verkaufspersonal soll bei Jubiläumsaktionen bedacht werden. Jeder Store erhält zum Kampagnenstart ein Paket gefüllt mit kleinen Aufmerksamkeiten für das Verkaufsteam. Zugleich soll das Team auch über einen Wettbewerb profitieren: Die Stores mit den meisten Quick Card Neuanmeldungen im Aktionszeitraum sollen einen Zuschuss zwischen 500 und 1.000 Euro für ein Team-Event erhalten.
Warenvorstand Fritz Terbuyken plant Neuerungen für Quicker
Nicht nur Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen standen im Fokus des Quick Schuh Partnertags am 4. Dezember: Auch im Hinblick auf das Warenangebot sollen einige Neuerungen auf die Bahn gebracht werden. Diese stellte ANWR-Warenvorstand Fritz Terbuyken gemeinsam mit Quick Schuh-Konzeptleiter Pedro David Mastrorilli in Aschaffenburg vor. Mit ihren neuen Konzepten wollen die Verantwortlichen erreichen, dass das Franchise-System der ANWR im Hinblick auf Flächenproduktivität und Deckungsbeiträge mehr Schub erfährt. Als erfolgreiches Element gilt dabei die Sneakerwand, die in der Startphase von 20 Quick Schuh-Händlern testweise eingeführt worden ist. Mit diesem Modul haben die Händler die Möglichkeit, von der Attraktivität der Sportmarken und einer automatischen Nachbestückung zu profitieren. Gedacht ist nun daran, für die Quick Schuh-Händler ab 2020 eine eigene Sneakerwand anzubieten, deren Marken- und Modellauswahl so variiert wird, dass sie gut in das Preisgefüge des Franchise-Systems passt. „Wir entwickeln angepasste Lösungen für Ihren POS“, erklärte Fritz Terbuyken den Händlern in Aschaffenburg.
Auch soll die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Sportschuhmarke Skechers ausgebaut werden. Geplant ist ein eigenständiges Modul, das den Quick Schuh-Händlern gute Konditionen und viermal im Jahr frische Warenbilder garantieren soll. Insgesamt wollen die Verantwortlichen in Mainhausen für Quick Schuh klarere Strukturen und verbindlichere Angebote schaffen; zudem will man den teilnehmenden Händlern die Möglichkeit geben, stärker von besseren Konditionen dank Zentraleinkauf zu profitieren.
Als weiteres Element stellten Fritz Terbuyken und David Mastrorilli ein NOS-Modul vor, dass den Händlern Zugang zu ’Artikeln mit ganzjähriger Umsatzrelevanz‘ ermöglichen soll. „Das Umsatzpotenzial dieser Ware wird nur dann voll ausgeschöpft, wenn die Ware immer verfügbar ist“, so Terbuyken. Zum geplanten Systempaket sollen Fußbett-Sandalen, Hausschuhe, Gummistiefel und weitere Standardartikel gehören. Die ANWR hält die Artikel bedarfsorientiert vorrätig. Eine dauerhafte Verfügbarkeit wird im Store durch eine automatische Nachversorgung gewährleistet.
Quick Schuh soll weiter wachsen
Zum Abschluss der Präsentation von neuen Marketing- und Warenangeboten richtete Quick Schuh-Konzeptleiter David Mastrorilli noch einige persönliche Worte an die anwesenden Händler: Seit zwei Jahren bei der Quick Schuh, davon ein Jahr als Konzeptleiter, erinnerte er an die wesentlichen Vorteile des Franchisesystems: Man sei als Händler selbstständig und eigenverantwortlich, aber nicht alleine. „Ich bin überzeugt vom Mehrwert, den Ihnen Quick Schuh bieten kann“, so Mastrorilli. An die Händler richtete er zugleich den Appell, bei den angekündigten Modulen mitzuziehen. „Ich werde Sie nicht verpflichten, aber ich werde Sie auch nicht bitten – es ist meine Erwartungshaltung, dass Sie alle mitmachen“, so Mastrorilli. Schließlich sei Quick Schuh eine Familie, in der es auch Kritik und Diskussionen geben dürfe – die aber „einheitlich in ihren Standards und ihrem Anspruch an Qualität“ auftritt. Mit Konsequenz und Verbindlichkeit könne Quick Schuh weiter wachsen, so der Konzeptleiter. „Wir verlangen Ihnen viel ab, aber wir glauben an Franchise und daran, dass man nur gemeinsam groß werden kann.“