Herr Hanus, welche Veränderungen haben Sie vollzogen, seit Sie Geschäftsführer sind?
Ralph Hanus: Die wesentlichen Modifizierungen sind im Kollektionsbereich erfolgt. Wir haben die Kollektion aufgefrischt. Unser Ziel war es, mutiger zu werden, sowohl bei der Materialauswahl als auch beim Design. Die inzwischen bereits vollzogenen Veränderungen werden vom Handel wahrgenommen und auch honoriert. Das hat uns natürlich in den zurückliegenden Monaten, die insgesamt nicht einfach waren, sehr geholfen. Ich glaube, dass wir hier ein paar Dinge aufzuholen hatten. Natürlich gab es, als ich in Rosenheim anfing, viele gut funktionierende Schuhe in der Kollektion. Es hatte sich auch schon viel zum Positiven verändert. Aber Ziel einer Marke muss es immer sein, nicht mit den Kunden alt zu werden – sondern immer wieder auch neue, jüngere Kunden zu gewinnen.
Ein Thema, von dem der Erfolg einer Marke abhängt, ist sicher auch der Preis von Schuhen…
Natürlich ist der Markt extrem preissensibel. Aber ich halte bekanntermaßen nichts von der Religion der Eckpreis-lagen. Es kann und darf nicht sein, dass diese Eckpreislagen alles diktieren.
Davon sollte sich der Markt wirklich freimachen.
Wo sehen Sie Aufgaben für die kommenden Saisons?
Wir werden unsere Strategie fortsetzen, die Stärken unserer Mitarbeiter noch intensiver zu nutzen. Es steckt sehr viel in diesem Team! Übrigens war ein hilfreicher Schritt auch die Einführung einer separaten Produktentwicklung für die Damenkollektion. Dadurch wurde nochmals viel kreative Kraft freigesetzt, und mit den ersten Ergebnissen sind wir sehr zufrieden.
Das vollständige Interview lesen Sie in in der kommenden Ausgabe von schuhkurier, Nr. 48.