Das Szenario, welches dem Projektvorhaben zu Grunde liegt, ist für die Verbundgruppe klar umrissen: „Rexor steht für Mode und auch für Komfort. Die Märkte sind im Umbruch; der Umsatz im Internet steigt, wenn auch gegenwärtig langsamer als erwartet. Textileinzelhändler und Vertikale entdecken oder bauen die Schuhabteilung aus. Nicht nur Verbundgruppen müssen sich die Frage stellen, wie sich die Märkte entwickeln“, heißt es seitens der Verbundgruppe.
Die Geschäftsführer der Rexor, Niek Jansen und Günter Neunaber, haben vor diesem Hintergrund unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Kaapke ein gemeinsames Projekt angestoßen, das in den kommenden Wochen beginnt. Mehr als dreißig BWL-Studenten mit Schwerpunkt Handel von der DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) in Stuttgart werden dabei im Rahmen einer Semesterarbeit den Schuhhandel ins Visier nehmen. Sie haben die Aufgabe, den Auftritt und die Marketingkonzeption eines Komfortschuhhauses im Jahre 2025 zu skizzieren.
Wie sieht aus der Sicht der jungen Handelsbetriebswirte das Komfortschuhgeschäft im Jahre 2025 aus? Wie wird in zehn Jahren die Zielgruppe der Komfortschuhhändler einkaufen? Was passiert, wenn Krankenkassen keine Verschreibungen mehr im Bereich Schuhorthopädie zulassen? Wie werden in Zukunft Füße vermessen? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Projekts intensiv beleuchtet.
Die Studenten bilden dabei zehn Teams und treten mit ihren Arbeiten in einer Challenge gegeneinander an, um das beste Konzept zu entwickeln. Eine Jury, bestehend aus Vertretern von Rexor, Lieferanten und Schuhfachhandel sowie der Fachzeitschrift schuhkurier, wird das beste Konzept bestimmen und prämieren.