Die neuen Eigentümer sind nach Angaben von Rohde seit langer Zeit selbst erfolgreich unternehmerisch tätig. „Mit der Unternehmensentwicklung bei Rohde haben wir uns bereits intensiv beschäftigt“, sagt Hans-Josef Orth. Künftig werden die Unternehmer Rohde mit ihrem Fachwissen unterstützen. „Wir sehen großes Potenzial in dem Traditionsunternehmen und freuen uns darauf, es dorthin zu bringen, wo es hingehört: auf die Erfolgsspur.“
Die Sanierung hatte in 2013 erste Erfolge gezeigt. Das Jahr 2013 schloss die Rohde-Gruppe laut Pressemitteilung mit einem Gewinn ab. „Rohde ist jetzt wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Die Probleme der letzten Saisons gehören der Vergangenheit an und sind überwunden“, sagt Geschäftsführer Oliver Kraxner. Derzeit werde bei Rohde intensiv daran gearbeitet, das Unternehmen und die Marke weiter zu stärken. Nach dem notwendigen harten Sparkurs der vergangenen Jahre würden jetzt verstärkt Investitionen, beispielsweise in die Produktpalette, die Produktion oder auch die firmeneigene Logistik getätigt, insbesondere um die Lieferfähigkeit zu verbessern. „Es war nicht immer einfach, aber wir haben bei Rohde unser gemeinsames Ziel erreicht. Ich danke allen, die Rohde die Treue gehalten haben und uns geholfen haben, diesen wichtigen Schritt zu schaffen. Möglich gemacht haben das unsere Finanzpartner, das Engagement der Belegschaft und ganz besonders unsere Kunden, die treu zu uns gestanden haben“, so Kraxner.
Die bisherigen Gesellschafter verabschieden sich nach der erfolgreichen Restrukturierung aus dem Unternehmen. Wheatfield Investments, Morgan Stanley und Constantin Bastian Leander Venture Capital hatten die Rohde-Gruppe im Jahr 2008 übernommen. Der erfolgreiche Sanierungsabschluss und die aktuellen Veränderungen sind ein vielversprechender Neustart für das Traditionsunternehmen aus Hessen. „Wir bei Rohde haben gezeigt, dass man im Team alles schaffen kann. Insbesondere unsere Kunden werden den Neustart bei Rohde jetzt sehr bald positiv bemerken“, sagt Oliver Kraxner.