14 Schuhhändlerinnen und Schuhhändler aus Deutschland und der Schweiz nahmen an dem Programm teil. Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf dem Besuch bei Paul Green in Mattsee. Dort erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Bereiche des Unternehmens – von Design und Produktentwicklung bis hin zu Marketing und Markenführung. Vorgestellt wurden dabei auch die Marken Paul Green und Tenhaag.
Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch bei Angerer-Schlagbauer in Berchtesgaden. Das Familienunternehmen ist seit 1931 vor Ort tätig und führt heute mehrere Schuh- und Modehäuser. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich ein stationäres Handelsunternehmen über Generationen hinweg weiterentwickeln kann. Dabei ging es auch um die Rolle des Unternehmens für den Standort und die Entwicklung des Ortskerns.
SABU nutzte das Treffen zudem für Austausch und Vernetzung innerhalb des Nachwuchsformats. Vor Ort standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus verschiedenen Bereichen des Verbunds für Gespräche zur Verfügung. Das Programm sollte Einblicke in unterschiedliche Perspektiven der Branche ermöglichen – sowohl auf Handels- als auch auf Industrieseite. Im Fokus standen dabei Unternehmenskultur, generationsübergreifende Zusammenarbeit und Zukunftsimpulse für den Schuhfachhandel.
Auch Stephan Krug, SABU-Geschäftsführer, war vor Ort: „Unsere Gastgeber – die Familie Schlagbauer und Paul Green – sind strahlende Beispiele für die Potenziale, die durch eine offene Unternehmenskultur, neue Wege und generationsübergreifende Zusammenarbeit entstehen. Für alle Teilnehmer:innen war es gleich in doppelter Hinsicht ein Blick hinter die Kulissen von Unternehmen, die in der Branche Maßstäbe setzen – sowohl im Handel als auch in der Industrie.“