Am Samstag, den 17. August, hat es am Abend einen Großbrand in der Innenstadt im norddeutschen Neumünster gegeben. In einem Beitrag der Sendung Schleswig-Holstein-Magazin des Norddeutschen Rundfunks (NDR) wurde zunächst über die Geschehnisse an der Kreuzung zwischen den Straßen Großflecken und Holstenstraße berichtet. Dabei wurde auch der Standort des norddeutschen Filialisten Schuhhaus Armbruster in Mitleidenschaft gezogen.
Das denkmalgeschützte Gebäude, in dem sich das Schuhhaus befindet, wurde für stark einsturzgefährdet erklärt. „Es ist dort eine große Hitze gewesen. Daher könnte es sein, dass Stahlträger beeinträchtigt wurden. Um sich keiner Gefahr auszusetzen, müssen wir prüfen, ob wir das Gebäude betreten können“, erläuterte Sönke Petersen von der Polizei Neumünster beim NDR. Bei der Aufklärung der Brandursache würden die Ermittlungen derzeit in alle Richtungen laufen. „Wir haben weder eine Tendenz zur Brandstiftung, noch zu einem technischen Defekt“, so Petersen weiter. Bei der Ursache gebe es daher noch keinen konkreten Verdacht. Zu Beginn habe ein Container im Hinterhof gebrannt, dann sei es auf das Schuhhaus übergegangen. Das Schuhhaus sei komplett ausgebrannt, während der Brand auf die weiteren drei Etagen ausgeweitet hatte. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Bewohner evakuieren und ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindern.