Eine entsprechende Erklärung wurde am 9. Juni von den Vorsitzenden der American Apparel & Footwear Association (AAFA), der European Confederation of the Footwear Industry (CEC) und der Footwear Distributors and Retailers of America (FDRA) unterzeichnet. In dem Kommunique fordern die Verbände u.a.:
- Die vollständige, unmittelbare und wechselseitige Abschaffung aller Zölle auf Schuhe
- Harmonisierung der Regelungen zu Kennzeichnung, Produktsicherheit, Testverfahren und verbotenen Substanzen
- Flexibilität in den Bestimmungen zur Ursprungskennzeichnung
- Die Angleichung der Rechtsvorschriften und/oder die gegenseitige Anerkennung von Vorschriften und Normen
„Die USA und Europa bilden zusammen den größten Schuhmarkt der Welt, hier werden 40% der globalen Schuhproduktion vermarktet. Eine Harmonisierung der Vorschriften und Standards sowie ein zollfreier Zugang zu den Märkten wird Kosten reduzieren und für unsere Mitglieder und die Verbraucher echte Vorteile bieten“, so der AAFA-Vorsitzende Rick Helfenbein. „TTIP ist nicht gleichbedeutend mit einer Absenkung der Standards in den Bereichen Sicherheit, Sozialwesen und Umweltschutz in der Schuhindustrie auf beiden Seiten des Atlantiks“, erklärte Cleto Sagripanti, Vorsitzender von CEC.
Die 13. TTIP-Verhandlungsrunde fand im April 2016 in New York statt. Die nächste Runde folgt im Sommer in Europa.