Für den Schuhplus-Schuhhändler Kay Zimmer war das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres ein großer Erfolg: „Wir freuen uns über ein außergewöhnliches Wachstum. Im letzten Jahr waren wir mutig und haben unsere Erwartungen deutlich nach oben geschraubt. Die richtigen Investitionen und Ausrichtungen zeigen nun, dass wir dieses hoch gesteckte Ziel bereits überschreiten konnten.“
Unabhängig von der Tatsache, dass der Onlinehandel dem stationären Schuhhandel kräftig zu schaffen macht, zeigt sich Kay Zimmer recht positiv. Denn nach dessen Ansicht sei der stationäre Handel nicht tot, ganz im Gegenteil. „Durch die Digitalisierung findet immer mehr und mehr eine Rückbesinnung der Kunden auf das stationäre Angebot statt, denn das klassische Fachgeschäft bietet etwa durch die persönliche Beratung oder das Anprobieren schlichtweg Möglichkeiten, die kein Webshop dieser Welt erfüllen kann.“
Dennoch müsse sich der stationäre Handel auf die im Internet herrschende Transparenz der Informationsbeschaffung und Vergleichbarkeit einstellen. „Nischenanbieter wie Schuhplus können hier mit einer unvergleichbaren Stärke auftrumpfen, indem sie die Erwartungshaltung der Kunden durch Auswahl und Service schlichtweg übertreffen“, betont Kay Zimmer.