Gemessen am Wert wurde ein Anstieg um 1,5% verzeichnet. Die Schuhausfuhren gingen im Zeitraum Januar bis März 2014 um 1,8% im Volumen zurück, wertmäßig stiegen die Exporte um 2,4%. Insgesamt 66,4 Mio. Paare wurden exportiert, 1,2 Mio. Paar weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Im Rückblick auf die letzten zehn Jahre wurde nur im 1. Quartal 2009 ein niedrigeres Exportvolumen registriert. Vor allem für Schuhe mit Lederoberteil wurde ein deutlicher Rückgang um 4,5% festgestellt.
Besonders negativ entwickelten sich die Ausfuhren nach Osteuropa. Vor allem die Situation in Russland, dem fünftwichtigsten Markt, bereitet den italienischen Schuhherstellern Sorgen – hier wurde ein Minus in Höhe von 16,9% verzeichnet. Auch die Aussichten auf den weiteren Jahresverlauf sind laut Assocalzaturifici negativ. Dagegen waren die Exporte nach Deutschland stabil. Hier wurde ein leichter Anstieg im Volumen um 1,3% und um 1,5% im Wert festgestellt. In positiver Hinsicht entwickelten sich die USA, China und Hongkong sowie der Mittlere Osten am besten. Laut einer Befragung unter den italienischen Schuhherstellern sehen die meisten in diesen Regionen auch in den kommenden Jahren das höchste Wachstumspotenzial.
Aus dieser Befragung geht eine auffällige Spaltung der Produzenten hervor: Während mit Blick auf die kommenden Monate 43% von einem Anstieg der Schuhproduktion ausgehen, rechnen 39% mit einem Rückgang – 21% sogar von einer Verringerung von 10% und mehr.