Wie kann Skechers weiter wachsen?
„Wachstum genießt für uns höchste Priorität. Der Umsatz von Skechers hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt. In diesem Jahr wird der Umsatz auf rund 3,5 Mrd. Dollar steigen. Und um zu wachsen, sind Investitionen in Prozesse wie z.B. die Logistik notwendig. Nur so können wir gewährleisten, dass unsere Produkte zum richtigen Zeitpunkt auf den Märkten verfügbar sind. Um weiter zu wachsen, ist Effizienz besonders wichtig.“
Welche Bedeutung hat die Logistik?
„Der Ausbau unseres europäischen Logistikzentrums in Belgien hat uns gezeigt, dass wir auch außerhalb der USA in der Lage sind, so ein Projekt zu realisieren. Das Lager in Belgien dient somit als ein Vorbild für weitere Logistikzentren, die wir in Südostasien und Südamerika planen.“
Ist das Tempo in der Schuhbranche schneller geworden?
„Das Thema Geschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Betroffen ist die gesamte Supply Chain von den Produzenten bis hin zum Handel. Alle müssen flexibler und zugleich effizienter werden.“
Haben die Konsumenten heute mehr Macht als früher?
„Die Kunden informieren sich heute viel umfassender und schneller über Trends als in der Vergangenheit. Und sie wollen die angesagten Schuhe sofort. Kein Lieferant kann es sich noch erlauben, neue Themen mit einer Saison Verspätung umzusetzen. Im Gegenteil: Die Modelle müssen so schnell wie möglich verfügbar sein – und zwar weltweit, schließlich ist auch das Internet global. Für Skechers ist das ein großer Vorteil: Wir müssen nicht mehr Modelle für bestimmte Märkte entwickeln, sondern können Themen in größeren Stückzahlen umsetzen.“
Welche Pläne hat Skechers in Europa?
„Wir setzen unseren Kurs weiter fort. Skechers ist noch lange nicht am Ende der Entwicklung angekommen. Ein Schwerpunkt liegt dabei weiter auf dem internationalen Business und hier besonders auf Europa. Dazu gehören die Eröffnung von weiteren Skechers-Stores sowohl in Eigenregie als auch mit Franchise-Partnern und auch ein Ausbau des Marketings. Ich bin überzeugt, dass wir unsere beiden wichtigsten Märkte in Europa, UK und Deutschland, noch nicht mal ansatzweise gesättigt sind.“