Denn bei Sloe geht es nicht um Knalleffekte oder den neuesten Trend in Sachen Fashion, sondern um einen unangestrengten, cleanen Look, in dem Form, Funktion und Material miteinander verschmelzen. Vermeintliche Gegensätze wie Extravaganz und Natürlichkeit oder Coolness und Eleganz treffen dabei – mit viel Bedacht – aufeinander.
Mitte 2012 wurde Sloe von der Modedesignerin Antonia Siegmund – die am renommierten Central Saint Martins College in London studiert hat – und dem Art Director Matthias Last in Berlin ins Leben gerufen. Den Anfang machte eine kleine, feine Kollektion bestehend aus Rindleder-Taschen, Beuteln, Accessoires und Kissen. Bewusst richtet sich das Label, das in kleinen europäischen Manufakturen produziert, bei der Lancierung seiner Produkte nicht nach dem üblichen Saisonrhytmus, sondern orientiert sich an den internationalen Modemessen in Paris und New York. Zweimal im Jahr wird das Sloe-Portfolio behutsam um einzelne Artikel erweitert.
Taschen und Beutel, die auf klangvolle Namen wie ’Fringe‘, ’Puritans‘ oder ’ Hybrid‘ hören, werden aus samtigem Kalb- oder Rindleder gefertigt, das beim Tragen eine individuelle Patina entwickelt. Opulente Verzierungen oder überbordende Details sucht man bei Sloe vergebens. Stattdessen dreht sich alles um klare Silhouetten, natürliche Farben zwischen Weiß, Grau, Nude und Schwarz und wertige Materialien wie Seide oder Schurwolle – kurz: um wohltuenden und hochwertigen Minimalismus.
www.sloeberlin.com