Die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung machten zwar einen Großteil ihrer Einbußen aus dem Vormonat Februar wieder wett, die Einkommenserwartung musste jedoch zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang hinnehmen. Da auch die Sparneigung wieder zugelegt hat, ging das Konsumklima im März insgesamt zurück, teilt die GfK mit. Nach 10,0 Zählern im März prognostiziert GfK für April zum zweiten Mal in Folge einen leichten Rückgang des Konsumklimas auf 9,8 Punkte.
Privater Verbrauch soll um 1,5% steigen
Trotz dieser Abnahme bleiben die Konsumenten in Kauflaune. So ist die Konsumstimmung im historischen Vergleich nach wie vor auf einem hohen Niveau. GfK geht davon aus, dass die derzeitige kleine Schwächephase des Konsumklimas ihr Ende finden wird, wenn die Inflationsrate durch den bereits einsetzenden Rückgang der Rohölpreise wieder sinken sollte. Trotz zusätzlicher Risiken für das Konsumklima wie der weitere wirtschaftliche Kurs der USA, die bevorstehenden Brexit-Verhandlungen sowie der ungewisse Ausgang der Wahlen in Frankreich, Deutschland und möglicherweise in Italien wird der private Konsum in diesem Jahr eine wichtige Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bleiben. Die GfK bestätigt demnach seine Prognose von Beginn des Jahres, wonach der private Verbrauch in Deutschland 2017 um 1,5 Prozent steigen wird.