Steven Madden Ltd. ist mit einem deutlichen Umsatzplus ins Geschäftsjahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal (Ende: 31. März) stiegen die Erlöse um 18 % auf 653,1 Mio. US-Dollar, nach 553,5 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 98,7 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 53,5 Mio. US-Dollar), während der Nettogewinn auf 71,8 Mio. US-Dollar zulegte. Auf bereinigter Basis zeigte sich jedoch ein Rückgang: Das bereinigte Nettoergebnis sank auf 32,1 Mio. US-Dollar nach 42,4 Mio. US-Dollar im Vorjahr.
CEO Edward Rosenfeld spricht dennoch von einem gelungenen Jahresauftakt: „Wir sind im ersten Quartal solide in das Jahr gestartet, wobei die zugrunde liegende Nachfrage bei allen unseren Marken dank eines überzeugenden Produktsortiments und einer starken Marketingumsetzung auf einem soliden Niveau lag.“ Besonders die Kernmarke sowie Kurt Geiger hätten sich dynamisch entwickelt.
Deutlich zulegen konnte vor allem das Direct-to-Consumer-Geschäft, das um 83,8 % auf 206,0 Mio. US-Dollar wuchs. Bereinigt um Kurt Geiger lag das Plus bei 8 %.
Im Großhandelsgeschäft fiel das Wachstum mit einem Plus von 1,0 % auf 443,6 Mio. US-Dollar deutlich moderater aus. Ohne den Beitrag von Kurt Geiger wäre der Umsatz hier um 8,2 % zurückgegangen. Auch im Segment Footwear zeigt sich ein Rückgang im Wholesale.
Trotz rückläufiger bereinigter Ergebnisse zeigt sich das Unternehmen optimistisch für den weiteren Jahresverlauf. „Obwohl die Gewinne im ersten Quartal zurückgegangen sind, gehen wir davon aus, dass wir im zweiten Quartal wieder zu einem Gewinnwachstum zurückkehren und für das Gesamtjahr ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum erzielen werden“, so Rosenfeld.
Für das Gesamtjahr 2026 hebt Steve Madden die Umsatzprognose an und rechnet nun mit einem Plus von 10 bis 12 %. Beim verwässerten Ergebnis je Aktie erwartet das Unternehmen einen Wert zwischen 2,55 und 2,65 US-Dollar.