Die Ergebnisse der neuen "Shopping Environments 3.0" Studie des Media Economics Instituts, die in Zusammenarbeit mit der Mavis GmbH entstanden ist, basieren auf der Untersuchung, wie der stationäre und analoge POS mit „online affigen“ und „mobilen“ Kundengruppen im Zusammenhang stehen. Die Studie richtete sich insbesondere an Betreiber von Onlineshops, Marketing-Entscheider/-innen und Leiter E-Commerce aus Handelsunternehmen und Hersteller sowie an Verantwortliche für Multichannel-Marketing-Strategien.
Aus der Studie geht hervor, dass das Kaufverhalten der Konsumenten durch die physische Einkaufsumgebung erheblich beeinflusst werden kann. Auf die hohe Relevanz von Gestaltungsparametern im stationären Handel weist auch René Tilly, Managing Director der Mavis GmbH, hin: „Der Mensch braucht den Point of Sale, auch in Zeiten der digitalen Revolution“.
Neben der Einflusswirkung wurden unter anderem auch Angaben zur Mediennutzung am Point of Sale bzw. in Einkaufsumgebungen/ Shopping Environments erhoben. Shopping Environments beschreiben das Umfeld, in dem sich Konsumenten während ihres Einkaufsprozesses aufhalten. Dieses Einkaufsumfeld muss nicht zwingend in zentralen Einkaufspassagen und –gebieten sein, sondern kann sich auch in einzelnen stationären Stores in städtischen Subzentren befinden.
POS today – das unsterbliche Schaufenster und die Liebe zu Rabatten
Neben der Schaffung eines Einkaufsumfeldes für „online-affine“ Kundengruppen und dem gezielten Nutzen der Stärken, die soziale Netzwerke als Marketing- Kanal aufweisen können, ist laut Studie auch das äußere und innere Erscheinungsbild des klassischen Einzelhandels von hoher Bedeutung. Das Bewerben des Produktsortiments und saisonalen Angeboten und Sales über mehrere Kommunikationskanäle seien wirksame Wege, die Konsumenten in den Store zu lotsen.
Die Studienergebnisse zeigen auch, dass ein gut strukturiertes und gestaltetes Schaufenster ebenfalls bei potenziellen Kunden punktet. Durch das Beauftragen eines professionellen Schaufenstergestalters können Handelsunternehmen weitere Umsatzpotentiale ausschöpfen. Das Schaufenster kann auch in digitalen Zeiten zu einem entscheidenden USP des Händlers beitragen.
Eine weitere Erkenntnis der Studie ist, dass auch im digitalen Zeitalter nicht auf klassische Werbemittel verzichtet werden sollte, da diese noch immer ein nicht zu vernachlässigendes Maß an Aufmerksamkeit erzeugen.
"Wir dürfen nicht vergessen, dass die Kunden auch in Zeiten von Smartphones und mobile Commerce zuallererst mit Augen, Ohren und Nasen die Eindrücke vor Ort am POS multisensorisch aufnehmen. Großartig und nutzwertig gestaltete Schaufenster und Verkaufsräume bilden zunächst die stärksten Treiber auf Kaufwünsche vor Ort.", so Prof. Niklas Mahrdt, Leiter der Studie und Professor für Marketing.
Die vollständigen Studienergebnisse finden Sie hier!