Die Sympatex Technologies GmbH hat im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses einen Investor gefunden. Der italienische Anbieter Pidigi S.p.A., spezialisiert auf Materialien, Komponenten und Maschinen für die Schuh-, Lederwaren- und Bekleidungsindustrie, übernimmt die wesentlichen Vermögenswerte des Unternehmens. Der Standort Unterföhring bleibt erhalten und bildet damit weiterhin die Basis für die technologische Kompetenz von Sympatex.
Begleitet wurde der Verkaufsprozess von Dr. Wieselhuber & Partner. Im Auftrag des Insolvenzverwalters Axel W. Bierbach steuerten Ante Jelavic, Dr. Hubertus Bartelheimer und Thomas Müller die Transaktion. Die Ausgangslage galt als anspruchsvoll: „Das Marktumfeld von Sympatex ist sehr spezialisiert und wettbewerbsintensiv. Zudem mussten die Herausforderungen aus der Unternehmenshistorie mit einer überzeugenden Perspektive aus technologischer Differenzierung, nachhaltiger Positionierung und wirtschaftlicher Skalierbarkeit in Einklang gebracht werden,“ erläutert Bartelheimer. Jelavic ergänzt: „Gerade in einem anspruchsvollen Umfeld kommt es darauf an, Vertrauen in die Perspektive des Unternehmens zu schaffen und die relevanten Werttreiber klar herauszuarbeiten.“
Mit dem Einstieg von Pidigi erhält Sympatex Zugang zu einem international vernetzten Partner. Neben der Fortführung des Geschäftsbetriebs sollen insbesondere industrielle und vertriebliche Synergien die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung schaffen.