Junge Talente sollen beim internationalen Ideenwettbewerb die Chance erhalten, mit Hilfe von Experten aus aus Industrie, Fashion-Branche und Startup-Szene ihre visionären Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukte zu verwirklichen und marktfähig zu machen, teilt die Telekom mit.
Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb läuft ab sofort. Bis 1. August 2016 können Studenten, Berufseinsteiger und Startups aus den Bereichen Mode, Design und Technologie ihre Konzepte in drei Kategorien einreichen: Connected Devices & Accessories, Digitally Enhanced Fashion und Smart Services. Eine Jury aus namhaften Vertretern der Industrie wie Anita Tillmann (Premium Exhibition), Dirk Schönberger (Adidas), Christin Eisenschmid (Intel DE), Gesche Joost (Botschafterin des digitalen Wandels) oder Nikolaus Röttger (Chefredakteur WIRED Germany) wählt die besten Ideen aus. Die Entwicklung relevanter, funktionaler, nachhaltiger sowie vor allem intelligenter Mode mit Mehrwert steht dabei im Fokus.
Herzstück der Challenge ist laut Telekom das Fashion Fusion Lab: ein dreimonatiger Workshop, bei dem bis zu zehn ausgewählte Teams an der Weiterentwicklung ihrer modischen Must-Haves arbeiten. Gemeinsam mit Experten aus der Industrie und Spezialisten aus den Bereichen innovative Mode und Technologie produzieren sie von Mitte September bis Mitte Dezember qualitativ hochwertige Prototypen ihrer Konzepte. Die Teilnehmer können im Lab auf wichtiges Expertenwissen zurückgreifen und bekommen eine Unterkunft sowie alle notwendigen Arbeitsmaterialien gestellt, um ihre Ideen zum Leben zu erwecken. Unterstützt wird das Lab als offene Innovationsplattform vom Telekom-Inkubator hub:raum.
Krönender Abschluss der ersten Fashion Fusion Challenge ist die Präsentation der Prototypen auf der #FASHIONTECH im Rahmen der Berlin Fashion Week im Januar 2017. Das beste Team erhält darüber hinaus ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und die Chance, seine Kreation gemeinsam mit der Deutschen Telekom und ihren Partnern bis zur Marktreife weiter zu entwickeln.
Für das Projekt ist der Telekom zufolge eine Laufzeit auch in den kommenden Jahren geplant. Das Fashion Fusion Lab könnte dann in einer anderen europäischen Metropole seine Werkstätten, Coworking Spaces und Workshop-Räume öffnen.