Bisher unterhielt Thorka zwei Betriebstätten in Deutschland. Zum einen am Stammsitz der Firma in Hainburg/Hessen und zum anderen seit 1991 in Eberswalde/Brandenburg. Künftig werden die gesamte Produktion und damit auch der Versand in Eberswalde konsolidiert, teilt der Schulranzen-Anbieter mit. Die dortige Produktionsanlage ist ein moderner und innovativer Betrieb auf einem Grundstück von ca. 40.000 qm. Der Betrieb auf einer Ebene ist auf die Produktion zugeschnitten.
In Hainburg werden daher laut Unternehmen rund 30 von 160 Arbeitsplätzen wegfallen. „Natürlich ist es schmerzhaft, wenn man im Personalbereich Prozesse zusammenführen muss, da diese in der Regel mit Stellenabbau verbunden sind“, erklärt Geschäftsführerin Claudia Krause. „Ich sehe es aber auch als eine große Verantwortung gegenüber allen Mitarbeitern und auch der Marke McNeill. Da ist es wichtig, zukunftsorientiert aufgestellt zu sein.“ Die Rationalisierungsmaßnahmen sollen die Voraussetzung dafür schaffen, dass McNeill-Schulranzen weiterhin in Deutschland hergestellt werden können.
Thorka: ’Made in Germany‘ ein Beitrag zur Nachhaltigkeit
Claudia Krause versteht die Produktion in Deutschland nicht zuletzt als einen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Schließlich gingen lange Transportwege mit einem entsprechenden Ressourcenverbrauch und Emissionen einher.
Der Schulranzen-Spezialist geht auch in der Öffentlichkeitsarbeit neue Wege. Seit Beginn dieses Jahres liege eines der Hauptaugenmerk der Kommunikation auf den Social Media-Kanälen.