Mit vielen unterschiedlichen Konzepten arbeitet inzwischen Moea, Hersteller von veganen Sneakern auf Basis von Pflanzenresten, zusammen. Und hat mit der Strategie Erfolg, weiß Bardia Beigui, der die französische Marke mit der Supreme Agency in Deutschland vertritt: „Wir beliefern mittlerweile Nachhaltigkeitskonzepte, hochmodische Geschäfte, Sneakerstores und normale Schuhläden. Und das hat uns im letzten Sommer einen richtigen Push gegeben. Wir erreichen mehr Menschen und haben vor allem viele Frauen als Kundinnen dazugewonnen. Mittlerweile ist unser Damenanteil bei 60%.“
„Frauen sind modisch innovativer und offener für neue Marken. Männer bleiben gerne bei der Marke, die sie kennen“, davon ist auch Michiel van Dercruyssen über zeugt, der die Sneaker-Marke Etonic für den Benelux-Markt und Deutschland betreut. Die Wurzeln der Marke reichen ins Jahr 1867, in Deutschland soll sie seit einem Jahr wieder in den Markt gebracht werden. Da es bei Herren schwieriger ist, sie von einer neuen Marke zu überzeugen, soll der Einstieg in den Markt vor allem über das Damensegment erfolgen. Schließlich würden Frauen immer häufiger in Sneaker-Stores gehen. Neben Sneaker-Stores will sich Etonic im hoch modischen Handel positionieren. Während bislang vor allem die Terrace-Modelle geordert wurden, geht Dercruyssen davon aus, dass die Runner-Modelle besonders gut performen würden. „Retro liegt gerade im Trend, aber entsprechend groß ist die Konkurrenz. Ich sehe unsere Stärke im Runner-Segment. Da können wir uns gut im Markt hervorheben.“ Auch sonst sind an alte Laufschuhe angelehnte Modelle hier und da auf der Messe vertreten und scheinen neben dem Terrace-Megatrend ihren Platz zu finden.