„Bei den Herren kann man noch punkten“, ist Sabu-Geschäftsführer Ralph Hanus überzeugt. Doch auf welche Themen kommt es in der kommenden Frühjahr/Sommer-Saison 2014 ganz besonders an? Welche Themen sollten über die bewährten Klassiker hinaus vom Handel gespielt werden?schuhkurier hat nachgefragt.
„Dass bei den Herren noch was zu holen ist, steht außer Frage“, ist auch Ciarli Iammarrone von Nicola Benson überzeugt. Aber: „Es fängt bei den Händlern an. Sie müssen sich an die modischen Themen heranwagen. Dynamik von allen Beteiligten ist gefragt, um das Potenzial auszuschöpfen.“ In die gleiche Richtung argumentiert auch Ralph Hanus, der seinen Händlern rät, in der Herrenschuh-Order mehr Mut zu zeigen. „Die Sortimente sollten nicht ’doof‘ aussehen. Die Herren sind nämlich ebenfalls nicht doof. Wenn sie die Möglichkeit haben, kleiden sie sich gerne modisch und tragen eben auch gerne modische Schuhe. Aber wo sie diese nicht finden, finden eben auch keine Verkäufe statt“, sagt der Modeexperte.
Zu den wichtigen Themen zählt Marc Zimmermann von Made by Heart unter anderem Leichtigkeit in den Materialien, ungefütterte Desert-Boots und bunte Microsohlen in Keilform. Es sei durchaus Luft für neue Themen, erklärt Lloyd-Produktmanager Ulrich Becker-Steinberger. „Der lange Winter hat in der vergangenen F/S-Saison viele sehr schöne modische Themen kaputt gemacht, so z.B. leichte Mokassins und Bootsschuh-Typen. Diese Themen nehmen in der kommenden Saison einen neuen Anlauf“, sagt er. Ganz wichtig für den Produktexperten: „Schuhe müssen individuell wirken und nicht industriell.“
Den vollständigen Trendbericht lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 34/2013.