Auch die Mitte und der Osten meldeten deutliche Steigerungen. Dagegen blieb der Schuhhandel im Norden mit nur einem vergleichsweise geringen Umsatzanstieg um 1% hinter den übrigen Regionen zurück.
Recht unterschiedlich bewerteten die Händler den wohl heißesten Monat des Jahres. Von mangelnder Frequenz bis zur vollen Hütte an guten Tagen war alles dabei. Schuhhäuser mit positivem Ergebnis konnten teilweise die große Nachfrage nach extrem sommerlicher Ware nicht mehr erfüllen. Mit der Gewährung von Rabatten ging man fast überall großzügig um, was sich in den Margen spürbar niederschlug. Doch auch hier gab es Händler, die auf Abwarten setzten und vieles noch zum regulären Preis verkaufen konnte.
Abverkauft wurden dem Wetter entsprechend in erster Linie sommerlich-offene Modelle. „An manchen Tagen haben wir rund 80% Sandaletten und Pantoletten verkauft“, berichtete eine Händlerin. Positiv war, dass durch diese Nachfrage die Läger im Juli gut geräumt werden konnten. Gar nicht gut liefen im F/S Keile und Pumps mit hohen Sprengungen. „Das mag von den Fashion-Gurus propagiert werden, aber die Frauen wollen eben doch nicht auf Komfort verzichten“, so die Händlerin weiter. Im Bereich der Farben enttäuschte vor allem Rot, während Blau, Naturtöne und Schwarz gut funktionierten.
Bei den Herren spielten frische Farben und Kombinationen immer noch eine große Rolle. Auch das Geschäft mit Sandalen – besonders die robusteren Outdoor-Varianten – lief ganz ordentlich.
Einen ausführlichen Bericht über die Umsatzentwicklung im Juli 2013 lesen Sie in schuhkurier Ausgabe 33/2013.