So stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 22% auf knapp 303 Mio. Euro, wie das Unternehmen am 29. Februar mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 12% auf 81 Mio. Euro zu.
Unterm Strich gab es jedoch einen Verlust von 7,15 Mio. Euro. Dieser hatte allerdings ein Jahr zuvor 9,2 Mio. Euro betragen. Den Verlust begründet Birkenstock mit Investitionen in künftiges Wachstum, unter anderem durch das neue Werk in Pasewalk.
Laut Birkenstock hat der Umsatz mit geschlossenen Schuhmodellen in Q1 erstmals den Umsatz mit Sandalen übertroffen. Man stelle eine kontinuierliche Verschiebung hin zu geschlossenen Schuhmodellen fest. Höherpreisige neue Stiefelsilhouetten hätten die Verkaufserwartungen im Direktvertrieb übertroffen.
53% der Direktverkäufe an Endverbraucherinnen und Endverbraucher in Q1 seien Nicht-Sandalen gewesen, zitieren Medien den Birkenstock-President of Americas, David Kahan. Dies gelte für alle Kategorien geschlossener Schuhe, von Turnschuhen über Hausschuhe bis hin zu Clogs. Erstmals machten Nicht-Sandalen den größeren Anteil am Birkenstock-Geschäft aus.
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung sieht sich das Unternehmen auf gutem Weg, die vor einem Monat bekannt gegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2024 und seine mittelfristigen Rentabilitätsziele zu erreichen. Diese umfassen eine Bruttogewinnmarge von über 60% und eine bereinigte EBITDA-Marge im unteren Dreißig-Prozent-Bereich.