„Die aktuelle Situation in den einzelnen Gebieten macht uns sehr betroffen. Viele Menschen stehen vor dem Nichts, Geschäfte und Häuser sind verwüstet, Keller und Lager stehen unter Wasser. Eine starke Gemeinschaft wie der GMS Verbund ist auch da, um in schwierigen Zeiten zusammenzustehen und zu helfen“, erklärt GMS-Prokurist Martin Schneider. „Wir können jedem Händler versichern, dass er sein Geschäft nicht wegen der wirtschaftlichen Folgen der Unwetter wird aufgeben müssen.“
Im Wesentlichen umfasst das Hilfspaket die Gewährung von kostenlosen Zusatzvaluten und zinslosen Überbrückungsdarlehen, die Zahlung von Soforthilfen und die Unterstützung bei der Abwicklung der Forderungen gegen Dritte. Den versicherten Geschädigten stellt GMS zudem zinslose Sofortdarlehen zur Verfügung, um die Zeit bis zur Regulierung durch die jeweilige Versicherung zu überbrücken und sofort mit der Wiederherstellung des Geschäftes beginnen zu können.
Zur Unterstützung der Liquidität der weniger betroffenen Fachhändler, die ihr Unternehmen ohne erhebliche Einschränkungen fortführen können, gewährt GMS diesen Händlern zusätzliche Valuten für die nächsten Monate. Bei nicht ausreichend gegen Elementarschäden versicherten Händlern gewährt der GMS Verbund laut eigenen Angaben direkte Zuschüsse.
Darüber hinaus hat der Verbund in dieser Woche eine Beratungshotline eingerichtet, bei der bereits viele Fragen eingingen. Im Weiteren werden auf diesem Wege die Fachhändler unterstützt, ihre Ansprüche gegen Versicherer und auf eventuell folgende staatliche Hilfen geltend zu machen und zugleich alle weiteren betriebs- und finanzwirtschaftlichen Fragen zu klären.
Unmittelbar nach einer von GMS an die Händler gerichteten Abfrage hatten sich zahlreiche Händler aus nicht betroffenen Regionen gemeldet und spontan Hilfe für ihre Kollegen angeboten. „Diese Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft hat uns sehr berührt“, betont Geschäftsführer Thomas Schulte-Huermann. „Es zeigt den Zusammenhalt unter den Menschen, besonders in unserer Verbundgruppe. In der aktuellen Situation sind nach unserer Ansicht wir als GMS Verbund an der Spitze einer Solidargemeinschaft primär in der Pflicht.“