Zum Earth Overshoot Day am 24. Juli 2025 legt der Taschenhersteller Vaude seine aktuelle Klimabilanz vor. Der Earth Overshoot Day wird jedes Jahr neu berechnet und ist der Tag, an dem die natürlichen Ressourcen, die in einem Jahr regenerieren, verbraucht werden.
Die Treibhausgas-Emissionen konnten zwischen 2019 und 2024 um 40 % gesenkt werden. Der Umsatz stieg in dem Zeitraum um 27 %. „Gemeinsam haben wir es geschafft, unsere weltweiten Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 40 % zu senken. Dieses Ergebnis freut mich sehr – und es macht Hoffnung. Denn es zeigt: Wenn wir mutig und überzeugt vorangehen, können wir echte Veränderung bewirken”, so Antje von Dewitz, Geschäftsführerin von Vaude. Die Emissionen in der Lieferkette wurden um 48 % gesenkt. Damit wurde ein Ziel, welches sich Vaude für 2030 gesteckt hatte, beinahe erreicht, so von Dewitz: Unser Klimaziel für 2030, die Halbierung unserer Emissionen in der Lieferkette, haben wir 2024 mit einer 48-prozentigen Reduzierung schon fast erreicht – das hätten wir selbst nicht für möglich gehalten.“ Bis 2040 will Vaude Net-Zero, also Treibhausgas-Neutralität, erreichen. Die direkt erzeugten Scope-1-Emissionen sollten laut der Zielsetzung bis 2026 um 45 % gesenkt werden. Sie liegen jedoch bereits jetzt um 71 % niedriger als im Vergleichsjahr 2019.
Die Vaude-Kollektion für 2025 besteht zu 90 % mindestens zur Hälfte aus recycelten oder erneuerbaren Materialien. Vaude hat sich in diesem Bereich ein neues Ziel gesetzt. Bis 2030 sollen bei mindestens 90 % der Produkte wenigstens 85 % der Materialien aus recycelten oder erneuerbaren Materialien bestehen. Der Materialverbrauch konnte 2025 dabei um 30 % gesenkt werden.
Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht von Vaude für 2024 folgt Anfang August, so die Ankündigung des Taschenherstellers.