Die Umsätze der VF Corporation sind weiterhin rückläufig. Das geht auch aus dem aktuellen Geschäftsbericht des ersten Quartals für das Fiskaljahr 2025 hervor. Dagegen sank der Nettoverlust von 57,4 Mio. US-Dollar auf ganze 258,9 Mio. US-Dollar. Zwar wurde ein Umsatz von 1,9 Mrd. US-Dollar erzielt, dieser lag allerdings 9% unter dem Vorjahreswert. Die Bruttomarge sank auf 52,0%, die operative Marge auf 12,6%.
Unter den Marken hat es vor allem Vans hart getroffen. Mit -21% findet hier der stärkste Umsatzrückgang statt, gefolgt von Dickies (-14%) und Timberland (-9%). The North Face kann sich zwar etwas besser behaupte als die Schwestermarken, bleibt mit -2% aber auch im negativen Wachstumsbereich. Vor allem in Amerika lief das Geschäft rückläufig (-12%), während in den Regionen EMEA (-5%) und APAC (+2%) noch etwas Potenzial liege.
Bracken Darrell, Präsident und CEO, kommentierte die Entwicklungen in einem Statement: „Zum Abschluss meines ersten Jahres bei VF fühle ich mich energiegeladener denn je. Während das Geschäft immer noch rückläufig ist, hat sich der Rückgang im Vergleich zum vierten Quartal und über fast alle unsere Marken hinweg abgeschwächt. Wir haben weitere Fortschritte bei unserem Transformationsplan Reinvent gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg, unsere angestrebten Kosteneinsparungen zu erreichen, und wir haben mit dem angekündigten Verkauf von Supreme eine unserer wichtigsten finanziellen Prioritäten zur Stärkung der Bilanz in Angriff genommen. Zusammen mit dem erstklassigen Führungsteam, das ich aufgebaut habe, sind wir zuversichtlich, dass wir weiterhin Fortschritte machen werden, um zum Wachstum zurückzukehren und eine starke, nachhaltige Wertschöpfung bei VF zu erzielen.“