Das will Salomon bis 2030 erreichen
Marie-Laure Piednoir, Global Sustainability & Impact Director bei Salomon, erklärt zu den Fortschritten: „Wir befinden uns auf einer Reise der Transformation. Das braucht Zeit, aber wir sind fest entschlossen, eine bessere Zukunft für unser Unternehmen, unsere Branche und unsere Communitys zu gestalten.“ Wie viel Zeit das braucht, zeigt sich an den langfristigen Zielen. Um den Fortschritt zu messen, teilt Salomon die Produkte anhand der Bereiche Sourcing, Reparierbarkeit und Recycelbarkeit in drei Nachhaltigkeitskategorien ein. Unter Level 1 fallen alle Produkte, die in den Bereichen führend sind. Level 2 enthält alle Produkte, in deren Ecodesign relevante Verbesserungen erreicht wurden. Der Rest wird in Level 3 zusammengefasst, wobei das Ziel ist, dass bis 2030 alle Artikel durch Fortschritte in den drei Bereichen in die ersten beiden Level einzusortieren sind. Stand jetzt sind es nur 12%. Getrieben wird die Zahl durch den Produktbereich Apparel & Accessoires, wo 34% der Artikel in die Zielvorgabe fallen. Bei Schuhen ist der Anteil an Produkten mit wünschenswertem Ecodesign mit 10% leicht unterdurchschnittlich. Auch beim Sourcing gibt es bis 2030 noch viel zu tun. Salomon will bis zum Ende der Dekade sicherstellen, dass 100% der relevanten Rohmaterialien recycelt, recycelbar oder biobasiert sind. 2024 lag der Anteil bei 12%.
Auf einem guten Weg ist Salomon bei der Eliminierung von fluorierten Materialien wie PFC, PFOA und PFAS aus der Produktion der Membrane. Ende 2024 waren 94% der hergestellten Produkte von Salomon PFAS-frei. Das Ziel bereits jetzt erreicht hat das Unternehmen bei der Kontrolle der Tier 1-Supplier auf die Nutzung der Materialien anhand der Material Compliance Policy und der Restricted Substances List. Außerdem waren 2024 bereits 99% der Produkte PVC-frei.