Umsatz und Lagerbestände gingen zurück
Doch wie lief es zuletzt beim Wanderschuhhersteller? 2024 wurden 22,5 Mio. Euro umgesetzt. Ein Minus zum Vorjahr, wie Bordin verrät: „Wie alle anderen auf dem Markt haben auch wir unter einem Umsatzrückgang aufgrund der schwierigen Lage gelitten. Dennoch ist es uns gelungen, ein positives Jahr zu verzeichnen und die Lagerbestände deutlich zu reduzieren – insgesamt sind wir also zufrieden.“ Besonders gefragt sind zurzeit Fast-Hiking-Modelle: leichte Schuhe, die an Trailrunning-Styles erinnern, mit ihrer Struktur dennoch fürs Wandern geeignet sind. Allgemein verlange der Markt nach mehr Komfort bei gleichbleibender Performance sowie umweltbewusstem Produktdesign. Auch Arbeitsschuhe sind ein wachsendes Segment für Aku in Deutschland. Der Hersteller will die Segmente Workwear, Bergrettung und Military & Law Enforcement ausbauen und hat eine neue Kollektion von Sicherheitsstiefeln für professionelle Bergarbeiter, Bergrettungskräfte und Einsatzkräfte entwickelt.
Festhalten will Aku an der Produktion in den eigenen Werken in Italien und Rumänien. Das Unternehmen legt ein Commitment auf die lokale Produktion ab, auch wenn das viele Herausforderungen mit sich bringt, so Bordin: „Wir versuchen, die Preise stabil zu halten, indem wir die Effizienz unserer Werke steigern. Aber es wird immer schwieriger, die gleichen Preisniveaus zu halten und gleichzeitig mit Produkten aus Asien zu konkurrieren.“