Der Rückzug von Kering-Chef François-Henri Pinault aus dem Vorstand heizt die Spekulationen um die Zukunft von Puma neu an. Steht der Sportartikelhersteller zum Verkauf?
13.04.2017
Helge Neumann
1 Minute
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Im Rahmen der Hauptversammlung von Puma am 12. April hatte François-Henri Pinault angekündigt, aus dem Vorstand des Unternehmens auszuscheiden. Pinault leitet zudem die Kering-Gruppe, die 86% der Anteile an Puma hält. Sein Rückzug wurde von Beobachtern als Anzeichen gedeutet, dass sich Kering von Puma trennen will. Zum Portfolio der französischen Gruppe gehören ansonsten in erster Linie Luxusunternehmen wie Gucci, Saint Laurant, Bottega Veneta und Balenciaga.
Bereits im vergangenen Jahr war über einen Verkauf von Puma spekuliert worden. Als möglicher Käufer wurde damals unter anderem die VF Corporation genannt, zu der auch Timberland und Vans gehören. François-Henri Pinault hatte damals auf entsprechende Gerüchte geantwortet, dass er keine Absicht habe, kurzfristig Puma zu verkaufen.
Das Puma-Geschäft läuft derzeit sehr gut: Im 1. Quartal 2017 legte der Umsatz um 18% auf 1 Mrd. Euro zu. Für das Gesamtjahr 2017 rechnet der Sportartikelhersteller mit einem Anstieg von über 10%.