Die Ende Oktober 2016 durchgeführte Studie der PPRO Group hat gezeigt, wie das Internet den Shopping-Vorgang beeinflusst: 58% der Deutschen planen ihre Weihnachtsgeschenke dieses Jahr online zu Hause zu kaufen während sie fernsehen und rund 11%, wenn sie nachts im Bett liegen. Einige Nutzer haben sogar zugegeben, an einem noch ungewöhnlicheren Ort ihre Einkäufe – neben anderen Geschäften – zu erledigen: auf der Toilette, laut 0,5% der Befragten.
Weihnachtsshoppen am Arbeitsplatz
Mehr als ein Viertel geben zu, dass sie Weihnachtseinkäufe am Schreibtisch bei der Arbeit erledigen werden. Insgesamt scheinen hier Männer mutiger zu sein und häufiger während der Arbeitszeit einkaufen zu wollen, während Frauen ihre Geschenke eher in aller Ruhe zu Hause auswählen möchten.
Im Zeitalter des Mobile Commerce
Tatsächlich planen 47% hauptsächlich ihr Laptop und 36% einen Desktop-PC zu verwenden. Nur 9% wollen ihre Geschenke über das Tablet einkaufen und sogar nur 8% über das Smartphone. Doch ganz gleich, welche Endgeräte für den Kauf von Weihnachtsgeräten genutzt werden, so hat die Studie einige aussagekräftige Erkenntnisse zu Problemen beim Onlineshopping aufgezeigt.
Über die Hälfte der Befragten hat schon einmal einen Online-Einkauf wegen des Bezahlprozesses abgebrochen. Mehr als die Hälfte davon begründete dies damit, dass keine Zahlart angeboten wurde, die sie kennen und gerne nutzen. Die bevorzugte Art zu bezahlen ist laut der Befragten PayPal mit 44% vor dem Kauf auf Rechnung mit rund 25%.
„Wenn Online-Händler im internationalen Vertrieb erfolgreich sein wollen, müssen sie erkennen, dass die Bezahloption per Kreditkarte nicht ausreicht“, sagt Simon Black, CEO der PPRO Group, zu den Abbrüchen beim Bezahlvorgang. „Nur Händler, die ihren Zielgruppen die präferierten lokalen Online-Bezahlarten anbieten, werden in der Vorweihnachtszeit und auch darüber hinaus erfolgreich sein.“