step: Warum realisiert Floris van Bommel jede Saison aufs Neue ein anspruchsvolles Kampagnen-Shooting?
Floris van Bommel: Wie im ’realen Leben‘ ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben, Neues auszuprobieren, Menschen zu treffen und an Bestehendem zu rütteln. Wir machen viele Projekte und Fotoshootings, um alles frisch und aufregend zu halten. Jedes Shooting ist ein großes Abenteuer. Wenn man nur ’zuhause‘ bleibt und alles so schnell, leicht und kostengünstig wie möglich zu erledigen versucht, kann man ziemlich sicher sein, dass nichts Magisches geschehen wird.
step: Wie fallen die Reaktionen aus der Schuhbranche aus?
F.v.B.: Das können wir weniger beantworten, als step selbst. Aus der Branche, seitens Industrie und Mitbewerbern, hören wir nicht sehr viel darüber. Wir sehen jedoch, dass einiges kopiert wird, was eines der größten Komplimente ist. Und natürlich spüren wir an der Resonanz des Handels und Endverbrauchers, dass unsere für die Schuhindustrie eher außergewöhnliche Markeninszenierung anzieht, gefällt und die Marke immer bekannter werden lässt. Das ist einer der Gründe, warum wir nun auch unsere eigenen sechs bis acht Stores in Deutschland innerhalb der kommenden beiden Jahre eröffnen werden. Den Start macht im Herbst 2014 der erste in Eigenregie geführte Floris van Bommel-Store auf der Ehrenstraße in Köln.
step: Nach Afrika, Lappland, Mexiko – welches (Reise)-Ziel steht als nächstes an?
F.v.B.: Wir haben noch mindestens für ein Jahrzehnt genügend Ideen. Aber jede Saison überdenken wir unsere Pläne und die Themen der Kampagnen neu. Wir haben diese Landschaftsshootings nun seit vier Jahren mit Lappland, Kanada, Tansania und Kuba auf der Welt verstreut gemacht. Vielleicht machen wir kommende Saison etwas komplett anderes. Falls wir aber ein weiteres Landschaftsshooting machen sollten, würde ich sehr gern nach Island gehen.
Das vollständige Interview mit Floris van Bommel lesen Sie in der aktuellen step (4/2014).