Welche Modemarken funktionieren auf den Amazon-Marktplätzen Europas besonders gut? In einer Datenstudie der E-Commerce-Plattform Lengow wurden mithilfe der Analyse-Software DataHawk die Bestseller in vier westeuropäischen Ländern ermittelt. Länderübergreifend dominieren dabei vor allem Anbieter von Basic-Produkten, allen voran das Label Fruit of the Loom. Die Marke ist sogar die Einzige, die in allen Listen in Deutschland, Frankreich, Italien und dem Vereinigten Königreich in der Top 10 zu finden ist. Bei Produkten wie einfachen T-Shirts oder Unterwäsche überwiege dem Fazit der Studie zufolge dabei der Komfort des Bestellens über den Wert, die Ware vorher physisch sehen und anfassen zu können. Dementsprechend befinden sich auf den Bestsellerlisten neben Fruit of the Loom viele No-Name-Marken vor bekannten Labels.
Diese setzen vor allem auf eigene Brand-Stores, der Erfolg variiert stark von Land zu Land. Während zum Beispiel Puma in Deutschland auf Platz 2 zu finden ist, schaffen es die Herzogenauracher im Vereinigten Königreich gar nicht auf die Topliste. Während in Deutschland und Großbritannien generell einheimische Marken besonders populär sind, sind die Listen in Frankreich und Italien internationaler besetzt. Die Studie erklärt das mit dem generellen Stellenwert von Amazon in den Ländern. Da Amazon in Italien und Frankreich weniger dominant sei, würden französiche und italienische Marken weniger auf Marketing bei Amazon setzen und sich auch in ihren Heimatmärkten von ausländischen Labels verdrängen lassen.