Für den stationären Schuhhandel ist das Vermessen von Kinderfüßen ein Qualitäts-Merkmal. Aber wie kann eine Verknüpfung zum Online-Angebot hergestellt werden? Der Trierer Schuhhändler Rudolf Berg hat ein Konzept entwickelt.
23.02.2017
Petra Salewski
1 Minute
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Dem Schuhhändler Rudolf Berg liegen Kinderschuhe am Herzen. Er führt in seinem Geschäft ’Der kleine Berg‘ eine umfangreiche Auswahl an Schuhen für kleine Kunden, ergänzt um kompetente Beratung und weitere Services. DasWMS-System ist für Berg ein wichtiges Element. Schließlich kommen Mütter mit ihrem Nachwuchs ins Geschäft, um die Füße ihrer Kinder vermessen zu lassen und dann wirklich passendes Schuhwerk zu kaufen.
Zugleich aber will Berg auch online Schuhe verkaufen – mit dem gleichen Anspruch an Qualität. Dafür hat er nun einige Werkzeuge entwickelt, die es Eltern erleichtern sollen, zu Hause die Größe und Weite der Kinderfüße zu ermitteln. Zentrimetix heißt der Baukasten, den Eltern daheim verwenden können. Dazu gehört ein aufrollbares Messgerät, das einfach bedient werden kann, außerdem ein kleines Maßband, mit dem die Weite der Füße ermittelt werden kann. „Ein Fachhändler will doch auch im Internet als Fachhändler auftreten“, ist Berg überzeugt. „Dafür habe ich Zentimetrix entwickelt.“ Denkbar wäre es, die Messgeräte in einer praktischen Box oder Papprolle im Handel anzubieten, so dass Eltern daheim damit arbeiten können. Damit wäre gewährleistet, so Rudolf Berg, dass WMS-Kompetenz auch bei Online-Verkäufen vermittelt wird. Kann ein System wie Zentimetrix sich im Handel durchsetzen? Rudolf Berg würde es sich wünschen. Erste Gespräche mit dem DSI wurden bereits geführt.