In der Vergangenheit wurde oftmals eine gewisse Profillosigkeit von Reno bemängelt. Wofür steht Reno heute?
In der Vergangenheit gab es in der Tat bei Standorten, Flächengrößen und damit auch im Sortiment eine große Spreizung. Das haben wir bereinigt und klare Vorgaben definiert. Reno ist ein Soft-Discounter, der Bedarfskunden anspricht, die vorwiegend Zielkäufe tätigen. Vor diesem Hintergrund ist ein selbsterklärendes Storedesign unerlässlich, das Orientierung und Vorselektion bietet. Heute ist bei uns der Schuhtyp das zentrale Ordnungskriterium, früher war es die Marke. Das klingt banal, ist aber ein großer Eingriff in die Struktur unserer Filialen. Darüber hinaus setzen wir verstärkt auf die Integration digitaler Serviceleistungen, die aus unserer Sicht zukünftig unverzichtbar sind, wie z. B. Ship-from-Store, Click & Reserve, Click & Collect und die Prüfung der Warenverfügbarkeit in Echtzeit. Wir nehmen zudem ein neues Kassensystem in Betrieb und bauen auch den Kinderschuhbereich aus.
Mit all diesen Punkten haben wir das Profil von Reno deutlich gestärkt und haben damit das Potential, in der DACH-Region neben den Geschäftsbereichen Wholesale/Systemgeschäft und E-Commerce, wieder nachhaltig zu wachsen.