Wöhrl konnte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2016/17, das am 31. Juli 2017 endete, einen „kleinen Überschuss“ erwirtschaften. Dieser positive Trend habe sich auch in den ersten fünf Monaten des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt, teilte das Unternehmen aus Nürnberg mit. „Wöhrl hat gezeigt, dass es auch in einem schwierigen Umfeld möglich ist, mit Ideen und konsequentem Kostenmanagement sowie einer auf allen Ebenen partnerschaftlichen Zusammenarbeit eine schwere Krise zu meistern“, erklärte Christian Greiner, der das damals insolvente Unternehmen im Frühjahr 2017 übernommen hat.
Besonderen Dank zollte Christian Greiner allen Kunden und Lieferanten: „Sie haben mit ihrer Loyalität bewiesen, dass sie ’ihren Wöhrl‘ erhalten wollen. Wir sind noch lange nicht am Ziel. Doch dieser bisherige Erfolg macht Mut und stimmt uns zuversichtlich, dass der stationäre Einzelhandel mit Qualität und gutem Service von den Kunden gesucht wird und somit auch eine Zukunft haben wird.“
Die Rudolf Wöhrl SE betreibt 30 Modehäuser in Ost- und Süddeutschland. Das 1933 gegründete Familienunternehmen (vormals Rudolf Wöhrl AG) bietet auf über 120.000 qm Mode an.