Organisator Miguel Pascencia Rojas sieht große Chancen dahingehend, die Anforderungen der global agierenden Schuhhersteller gemeinsam zu bewältigen und im Sinne aller Probleme zu lösen. „Es ist eine historische Chance, dass die weltweit organisierte Schuhindustrie an einem Ort zusammenkommt, um Erfahrungen und Meinungen auszutauschen. Mein Wunsch wäre es, wenn der Kongress nicht nach dem 25. November enden würde, sondern wir mit einer Vision aus Mexiko zurückkehren, die uns weiter verbindet. Beispielsweise in verschiedenen Projekten. Es gibt viel zu tun“, erklärt Plasencia Rojas im Gespräch mit schuhkurier.
Ysmael López García vom Industrieverband CICEG sieht gerade auch für die mexikanische Industrie neue Perspektiven darin, dass die Branche an den zwei Tagen des Kongresses auf das Land blicken wird. „Mexiko ist weltweit die Nr. 8 der Schuhproduzenten und spielt damit durchaus eine wichtige Rolle im Markt. Uns geht es darum, auch für die mexikanische Schuhindustrie neue Perspektiven zu finden, indem wir uns mit anderen Ländern vernetzen und enger kooperieren.“ Als globales Event und nicht als mexikanische Veranstaltung, will Miguel Plascencia Rojas den Kongress verstanden wissen. Große Bedeutung hat seiner Ansicht nach vor allem das Thema Nachhaltigkeit. „Es ist an uns allen, dieses sehr komplexe Feld zu bearbeiten und mit Leben zu füllen“, so der Schuhexperte. Viel Input erhoffe er sich von den internationalen Referenten des Kongresses, die sehr unterschiedliche Blickwinkel eröffnen dürften.