Wie die Financial Times berichtete, habe Adidas zum Ende der Verkaufsaktion Anfang Juni Bestellungen im Wert von mehr als 508 Mio. Euro für etwa vier Millionen Paar Schuhe erhalten. Die hohe Nachfrage habe sogar die optimistischsten Prognosen des Konzerns übertroffen. Das Unternehmen sei nicht in der Lage gewesen, alle Bestellungen zu erfüllen, vor allem bei bestimmten Größen und Modellen.
Im Rahmen der Aktion mussten sich Kundinnen und Kunden im Vorfeld registrieren und ihre Bestellungen für bestimmte Styles aufgeben.
Adidas hatte die Zusammenarbeit mit Kanye West beendet, nachdem sich dieser wiederholt antisemitisch geäußert hatte. In der Folge rechnete das Unternehmen mit einem Umsatzverlust in Höhe von 1,2 Mrd. Euro und einer Belastung des Betriebsergebnisses von rund 500 Mio. Euro. Die Umsatz- und Gewinnentwicklung wurde durch die ersten Verkäufe des Yeezy-Bestands nun positiv beeinflusst. Adidas hatte angekündigt, aus den Erlösen des Ausverkaufs einen signifikanten Betrag an ausgewählte Organisationen zu spenden, die sich gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus einsetzen.
Sollten sich die potenziellen zukünftigen Yeezy-Verkäufe als erfolgreich erweisen, würde dies die Geschäftsergebnisse des Unternehmens weiter verbessern, teilt Adidas mit.