Das Manufacturing-Geschäft des chinesischen Schuhherstellers entwickelte sich dabei positiv: Die Erlöse aus der Schuhproduktion stiegen um 4,6 % auf 3,96 Mrd. US-Dollar (3,43 Mrd. Euro), das gesamte Fertigungssegment (inklusive Sohlen, Komponenten und Sonstigem) legte um 2,3 % auf 4,23 Mrd. US-Dollar (3,67 Mrd. Euro) zu.
Das Absatzvolumen erhöhte sich um 1,3 % auf 189,4 Mio. Paar Schuhe, der durchschnittliche Verkaufspreis um 3,2 % auf 20,88 US-Dollar (18,10 Euro) je Paar – begünstigt durch einen höherwertigen Order-Mix.
Belastend wirkte dagegen die Einzelhandelstochter Pou Sheng, deren Umsatz um 7,9 % auf 1,79 Mrd. US-Dollar (1,55 Mrd. Euro) sank, vor allem aufgrund rückläufiger Frequenzen und eines herausfordernden Marktumfelds im stationären Handel in China.
Konzernweit verringerte sich der Bruttogewinn um 6,9 % auf 1,37 Mrd. US-Dollar (1,19 Mrd. Euro), die Bruttomarge fiel um 1,4 Prozentpunkte auf 22,8 %.
Im Manufacturing-Segment senkten ungleichmäßige Auslastung, Effizienzdefizite einzelner Werke sowie steigende Lohnkosten die Bruttomarge auf 18,3 % (–1,3 Prozentpunkte).
Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn ging um 16,0 % auf 278,7 Mio. US-Dollar (241,6 Mio. Euro) zurück.
Trotz der kurzfristigen Belastungen durch Zölle, Inflation, schwächere Konsumstimmung und geopolitische Risiken zeigt sich Yue Yuen langfristig zuversichtlich.
Das Unternehmen setzt auf den anhaltenden Athleisure-Trend, anstehende Großereignisse wie die Fußball-WM 2026 sowie eine weitere Diversifizierung seiner Produktionskapazitäten, unter anderem in Indonesien und Indien.