Der Schuhfachhandel hat das erste Quartal 2026 mit einem Umsatzminus von 5,5 % abgeschlossen. Im Gesamtmarkt mit Schuhen lag das Minus im Datenpanel von Hachmeister + Partner bei 3,3 %. Während der Schuhfachhandel im Januar noch ein minimales Plus verzeichnen konnte, entwickelte sich der Umsatz in den beiden folgenden Monaten weitaus negativer als im Gesamtpanel, das auch Modehäuser umfasst. Die aufgelaufenen Zahlen für 2026 zeigen eine Fortführung der Entwicklung im Vorjahr: 2025 lag die Umsatzentwicklung im Gesamtpanel bei -3,7 % und im Schuhfacheinzelhandel bei -5,2 %.
Im Damenschuhbereich liegt die aufgelaufene Umsatzentwicklung bei -6,6 % im Schuhfachhandel und bei -5,0 % im Gesamtpanel. Die fünf relevantesten Marken für Schuhhändler sind Gabor, Rieker, Skechers, Paul Green und Tamaris. Bei Gabor, Paul Green und Tamaris sind die Umsätze zum Vorjahr gesunken; bei Rieker und Skechers gestiegen. Mit Blick auf die Warengruppen gab es vor allem im Schuhfacheinzelhandel eine stark gesunkene Nachfrage nach Sneakern und Schnürhalbschuhen. Einen unterdurchschnittlichen Rückgang gab es im Schuhfacheinzelhandel bei Stiefeln und Stiefeletten.
Im Herrenschuhbereich fällt das Minus etwas geringer aus: Im Schuhfachhandel wurden mit Herrenschuhen 4,4 % weniger umgesetzt, im Gesamtpanel 1,7 %. Die wichtigsten Marken sind dabei im Schuhhandel Skechers, Rieker, Bugatti, Lloyd und Adidas, wobei es bei Lloyd den größten Umsatzrückgang und bei Skechers das deutlichste Umsatzwachstum gab. Sneaker und Schnürhalbschuhe haben anteilig im Markt verloren. Mit Boots und Slippern konnte mehr Umsatz generiert werden.