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Zalando verfolgt ambitionierte Wachstumsziele: Auch in den kommenden Jahren soll der Umsatz jährlich um 20 bis 25% steigen. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert das Unternehmen allein 2016 rund 180 Mio. Euro. Damit wird zum einen das traditionelle E-Commerce Business ausgebaut. Zum anderen fließen die Mittel in das Plattform-Konzept. Damit will Zalando möglichst alle Akteure der Modebranche vernetzen: Kunden, Marken und Händler. In einem ersten Schritt habe man im vergangenen Jahr begonnen, in Partnerschaft mit ausgewählten Marken ’digitale Flagshipstores‘ auf der Zalando-Website aufzubauen. Zudem haben man auch erste Schnittstellen zu Logistikzentren eingerichtet, um Lagerware der Hersteller in das Zalando-Angebot zu integrieren.
In einem weiteren Schritt soll nun auch der stationäre Handel stärker in den Fokus rücken. „Unser Ziel ist die Digitalisierung der Offline-Sortimente über Zalando“, erklärte Vorstand David Schneider. Hersteller und Handel sollte sich dort bewegen, wo ihre Kunden seien, so der Zalando-Gründer weiter. Zalando habe in den vergangenen Jahren eine ’digitale Stadt‘ entwickelt, die nun auch für andere Marktteilnehmer geöffnet werde. Seit wenigen Tagen ist das Sortiment eines ersten stationären Stores aus dem Berliner Einkaufszentrum Alexa über Zalando sichtbar. „Wir glauben an das Einkaufserlebnis im stationären Handel, den es ganz sicher auch in Zukunft noch geben wird. Aber es wird für die stationären Unternehmen notwendig sein, sich mit einer digitalen Strategie auseinanderzusetzen – in der Zalando möglichst eine zentrale Rolle spielen sollte", so Christoph Lange, Vice President Brand Solutions. Einen ausführlichen Bericht über die Plattform-Strategie von Zalando lesen Sie inschuhkurier 12/2016.