Grund sei eine Verschlechterung der makroökonomischen Bedingungen im 2. Quartal, teilt das Unternehmen mit. Zudem sei der Indexwert für das Verbrauchervertrauen in der EU im Juni weiter gesunken. Der Ausblick des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2022 von Anfang Mai habe zwar die Herausforderungen berücksichtigt, aber auch erste Zeichen einer möglichen Erholung. Nun gehe man von makroökonomischen Herausforderungen aus, die länger anhalten und intensiver sein werden, als zunächst angenommen.
Für das zweite Quartal 2022 erwartet Zalando nun ein Wachstum des Bruttowarenvolumens (GMV), ein Umsatzwachstum und bereinigtes EBIT, die deutlich unterhalb der Analystenschätzungen liegen werden: Man gehe von einem Anstieg des Bruttowarenvolumens um 3 bis 7% auf 14,8 bis 15,3 Mrd. Euro aus. Es werde zudem erwartet, dass der Umsatz zwischen 0% und 3% auf 10,4 bis 10,7 Mrd. Euro steigen wird, wobei sich das bereinigte EBIT im genannten Zeitraum auf 180 bis 260 Mio. Euro belaufen werde. Investitionen (Capex) von 350 bis 400 Mio. Euro seien geplant.
Ein vom Unternehmen erhobener Median zum 31. Mai 2022 hatte noch 5,0% GMV-Wachstum, 1,5% Umsatzwachstum und 104 Mio. Euro bereinigtes EBIT in Aussicht gestellt. Das zweite Quartal sei profitabel, nun aber schwächer als erwartet, so Zalando.