Laut den Black Friday Organisatoren konnten die Partnershops ihre Klickraten während der Aktion mehr als verdoppeln. So erreichten mehr als 100.000 Black Friday Sale-Besucher den Elektronikriesen Saturn und rund 80.000 kamen zum Shop der Modemarke Asos. Das Fashion Outlet dress-for-less empfing 65.000 Besucher. Auch das Schuhlabel Melvin & Hamilton hat an der eintägigen Aktion teilgenommen. “Wir hatten 10 Mal so viel Traffic wie an gewöhnlichen Tagen und 8 Mal so viel Umsatz”, sagt Geschäftsführer Karim Choukair. “So lange die Aktion nur ein mal im Jahr für 24 Stunden stattfindet, finden wir die Idee sehr gut. So wird bei den Konsumenten ein Shopping-Hype ausgelöst, an dem sich auch der stationäre Handel mit individuellen Aktionen beteiligen kann” , so Choukair, der auch im kommenden Jahr am Black Friday Sale teilnehmen will.
Eine verwandte Aktion bot der Schuh-Onlinestore Mirapodo, der zum Black Friday am 29. November alle schwarzen Schuhe um 29% reduzierte. Der Black Friday Sale findet im November statt und ist in den USA traditionell der umsatzstärkste Tag des Einzelhandels und fand dueses Jahr erstmals auch in Deutschland statt.
Laut den Organisatoren des deutschen Black Friday lag die Conversion Rates der teilnehmenden Partner bei bis zu 15 Prozent. Die Händler konnten ihren Umsatz im Schnitt verdreifachen. Der Ansturm von 1,2 Millionen Shoppern blieb allerdings nicht ohne Folgen: Die Seite www.blackfridaysale.de brach zum Start der Aktion zusammen und sorgte für eine Verzögerung des Ausverkaufs.