Was bei vielen Kunden erst auf den zweiten Blick klar wird, sind die Unterschiede, die es bei jedem Modell zwischen dem linken und rechten Schuh gibt. „Die Stärke von Caval ist das perfekt abgestimmte Design mit dem gewissen Twist. Jeder Schuh hat sieben Merkmale, die an jeder Seite individuell gestaltet sind“, fasst es Christian Lehmann von der Agentur Evelyn Muth zusammen. Mal sind die Farben der Klettverschlüsse in einer anderen Reihenfolge. Mal ist die Schuhlasche auf der einen Seite in der Primär-, auf der anderen Seite in der Sekundärfarbe gehalten. Die kleinen Details bei den Farben, in der Linienführung oder bei der Materialauswahl sollen das Design abrunden und gleichzeitig eine Geschichte erzählen, wie sie im Schuhhandel umso mehr benötigt wird, ist Christian Lehmann überzeugt: „Bei weniger Frequenz im Laden braucht es etwas Unerwartetes, um das Eis zu brechen.“
Das Sortiment wird mit unregelmäßigen Kollaborationen ergänzt. Zurzeit gibt es eine Sonderedition zum französischen Kinderbuchklassiker Der kleine Prinz, die auch zusammen mit einer Funko Pop-Sammelfigur angeboten wird. Auch die Zusammenarbeit mit den Stores soll in die Tiefe gehen. Es gibt POS-Material und Bilder, auf denen die sieben Unterschiede zwischen den beiden Schuhen optisch gut dargestellt werden. Dafür ist geplant, dass bekommt jeder Mitarbeitende geschult wird, um das Konzept gut vermitteln zu können. Auch gemeinsame Ideen für Flächenkonzepte oder Pop-Ups will das Marketingteam schnell und unkompliziert umsetzen.