Im vierten Quartal stieg der Umsatz des Unternehmens währungsbereinigt um 11 %. Unter Einbeziehung des Yeezy-Umsatzes im Vorjahr (2024: rund 50 Mio. Euro) ergibt sich ein währungsbereinigtes Plus von 10 %. In Euro kletterte der Quartalsumsatz auf 6,076 Mrd. Euro (2024: 5,965 Mrd. Euro). Gleichzeitig verbesserte sich die Bruttomarge um 1,0 Prozentpunkte auf 50,8 % (2024: 49,8 %). Das Betriebsergebnis stieg auf 164 Mio. Euro (2024: 57 Mio. Euro) und lag damit nach Unternehmensangaben mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Auf Basis vorläufiger, nicht testierter Zahlen für das Gesamtjahr 2025 stieg der währungsbereinigte Umsatz der Marke Adidas im zweiten Jahr in Folge um 13 %. Adidas führt das Wachstum auf zweistellige Zuwächse in allen Märkten und Vertriebskanälen zurück. Unter Einbeziehung des Yeezy-Umsatzes im Vorjahr (2024: rund 650 Mio. Euro) erhöhte sich der währungsbereinigte Umsatz um 10 %. In Euro erreichte der Umsatz trotz negativer Währungseffekte von mehr als 1 Mrd. Euro einen Rekordwert von 24,811 Mrd. Euro (2024: 23,683 Mrd. Euro). Die Bruttomarge verbesserte sich 2025 um 0,8 Prozentpunkte auf 51,6 % (2024: 50,8 %), trotz negativer Effekte aus ungünstigen Währungsentwicklungen und höheren Zöllen. Das Betriebsergebnis für das Gesamtjahr stieg um mehr als 700 Mio. Euro auf 2.056 Mio. Euro (2024: 1,337 Mrd. Euro); die operative Marge verbesserte sich auf 8,3 % (2024: 5,6 %).
CEO Bjørn Gulden verwies in diesem Zusammenhang auf ein starkes Jahresende: „Dass wir im vierten Quartal trotz all der externen Turbulenzen zweistelliges Wachstum geschafft und unser Betriebsergebnis mehr als verdoppelt haben, war ein starkes Finish“. Er betonte zudem, dass es „qualitativ hochwertiges Wachstum“ gewesen sei, weil die Märkte den „Durchverkauf zum vollen Preis“ hoch gehalten und „die Rabatte unter Kontrolle“ behalten hätten. Vor dem Hintergrund der aus Sicht des Managements starken Markendynamik, solider Fundamentaldaten sowie einer gesunden Bilanz und Cashflow-Generierung hat der Adidas-Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, einen Aktienrückkauf zu starten. Geplant ist, ab Anfang Februar im Laufe des Jahres 2026 Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. Euro zurückzukaufen; die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden. Gulden sagte dazu: „Unsere Zuversicht in das zukünftige Umsatz- und Gewinnwachstum sowie in die Cashflow-Generierung von Adidas ist auch der Grund dafür, dass wir nun entschieden haben, einen Aktienrückkauf zu starten.“ Adidas will am 4. März 2026 die endgültigen Geschäftsergebnisse für 2025 veröffentlichen, eine Prognose für 2026 vorlegen und über die künftigen Kapitalallokationspläne informieren.