Dr. Thomas Bühler und Dr. Gernot Eisacher haben Afinum im Jahr 2000 gegründet. Aktuell investiert Afinum aus zwei separaten Fonds, über die sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen an mittelständischen Unternehmen eingegangen werden. Beide Fonds besitzen hierbei die Flexibilität, maßgeschneiderte Eigenkapitallösungen für unterschiedlichste unternehmerische Situationen strukturieren zu können. Auf dieser Basis hat das Unternehmen seit der Gründung mehr als 40 Transaktionen getätigt.
Hinsichtlich ihrer Investments gibt es bei Afinum eine klare Linie: Es wird ausschließlich in den „gesunden Mittelstand“ investiert. Hinsichtlich der Branchen herrscht Offenheit: „Wir machen alles, was wir verstehen“, so Dr. Gernot Eisinger. Ein Augenmerk legt Afinum insbesondere auf Nachfolge- und Wachstumssituationen. Eine weitere Prämisse ist dabei, nur vom Unternehmer selbst zu kaufen. Aus dem operativen Tagesgeschäft halten sich die Investmentmanager von Afinum nach eigenen Angaben heraus – als Sparringspartner in Strategiefragen nehmen sie aber schon Einfluss auf den Kurs des jeweiligen Unternehmens. Dazu bringen sie sich noch anderen Stellen ein. „Wir verfügen über umfangreiches Know-how in Finanzierungsfragen und setzen dieses bei der Strukturierung des Fremdkapitals, dem Einsatz von Factoring und Leasing oder bei Zukäufen im Ausland ein“, erklärt Michael Hildisch von Afinum. Wenn es später zu Exits kommt, führt die jeweilige Ausrichtung der Fonds zu unterschiedlichen Routen, erklärt Hildisch: „Bei einer Minderheitsbeteiligung ist der Unternehmer oder seine Familie unser erster Ansprechpartner, bei einer Mehrheitsbeteiligung dagegen strategische oder Finanzinvestoren.“
„Eigene unternehmerische Erfahrungen, unaufgeregtes Auftreten, faire Verhandlungen – mit diesen Aspekten punktet das Team von Afinum gegenüber mittelständischen Unternehmern“, urteilten die Experten vom Magazin „Venture Capital“ über Afinum.