Das Ergebnis lag am oberen Ende der eigenen Prognose, jedoch 23,1 % unter dem Vorjahreswert. Hauptgründe waren geplante Filialschließungen in den USA sowie die Umstellung auf ein Distributorenmodell in mehreren internationalen Märkten.
Die Bruttomarge sank im Jahresvergleich um 9,8 Prozentpunkte auf 40,7 %. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 15,5 Mio. US-Dollar (14,11 Mio. Euro), nach 19,1 Mio. US-Dollar (17,38 Mio. Euro) im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA-Minus verringerte sich leicht auf 12,6 Mio. US-Dollar (11,45 Mio. Euro).
Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über 33,1 Mio. US-Dollar (30,16 Mio. Euro) an liquiden Mitteln. Die Vorräte wurden im Jahresvergleich um 21,3 % auf 42,2 Mio. US-Dollar (38,40 Mio. Euro) reduziert. Zudem schloss Allbirds ein neues Finanzierungsabkommen mit einer revolvierenden Kreditlinie über 75 Mio. US-Dollar (68,25 Mio. Euro) ab.
Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Allbirds nun mit einem Umsatz zwischen 165 Mio. und 180 Mio. US-Dollar (150,15 Mio. und 163,80 Mio. Euro), nach zuvor 175 Mio. bis 195 Mio. US-Dollar (159,25 Mio. bis 177,45 Mio. Euro). Die Prognose für das bereinigte EBITDA-Defizit bleibt mit 55 Mio. bis 65 Mio. US-Dollar (50,05 Mio. bis 59,15 Mio. Euro) unverändert. Im vierten Quartal erwartet das Unternehmen wieder Umsatzwachstum, gestützt durch neue Produkte sowie Marketing- und Kundenbindungsmaßnahmen.