Die Berliner Amazon-Produkt Performance-Agentur Amzell hat die Erfolge beim Amazon Prime Day am 11. und 12. Juni ausgewertet. Zwar bietet Amazon grundsätzlich keine Zahlen zu den Umsätzen am Prime Day in Deutschland an. Dennoch könnten sich einige Schlüsse ziehen lassen. Der Prime Day bleibe einer der umsatzstärksten Tage im Jahr, abseits des Jahresendgeschäftes. Der Traffic auf der Seite sei weiter gestiegen, auch wenn die Wachstumsrate etwas abflacht. „Insgesamt war nach unserem Eindruck der Traffic auf der Plattform noch höher als im vergangenen Jahr. Auch die Top-Plätze waren stärker umkämpft als in 2022, Präsenz ist hier der entscheiden Faktor“, berichtet Mark Moldenhauer, Amazon Business Consultant bei Amzell. Die Rabatte wirkten dieses Jahr besonders gut, führt er weiter aus: „Die Angebote ziehen nach wie vor, wobei wir beobachtet haben, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Jahr noch preissensitiver waren und gezielter auf Rabatte geachtet haben als bisher.“ Bei Produkten ohne Sonderangebot gebe es hingegen einen höheren Advertising Cost of Sales (höhere Werbeausgaben im Verhältnis zum Umsatz), bei einer geringeren Conversion Rate (Anteil der Käufe an der Anzahl an Klicks).
Grundsätzlich sei für einen erfolgreichen Prime Day nötig, sich vorzubereiten. Die Analyse der Verkaufsdaten sei eine wichtige Voraussetzungen für den Prime Day nächstes Jahr. Außerdem sollten Kampagnen frühzeitig vorbereitet werden und Teil einer größeren Strategie sein: „Gerade das Einstellen separater Kampagnen zum Prime Day bereits zwei Wochen vorher ist ein echter Game Changer. Entscheidend sind auch Sponsorend Brand-Kampagnen auf dem Amazon Brand Store, gegebenenfalls mit extra Store Unterseiten für den Prime Day“, betont Moldenhauer.