schuhkurier: Es läuft derzeit gut für Ara. Gerade auch 2014 nimmt eine positive Entwicklung. Woran machen Sie diese Erfolge fest?
Thomas Schmies: Es gibt nicht das eine spezielle Erfolgsgeheimnis. Unser Rezept für langfristigen und nachhaltigen Erfolg ist einfach: Wir versuchen – quer durch den gesamten Konzern – kontinuierlich am Produkt und an unseren Organisations- und Kostenstrukturen zu arbeiten. Diese Arbeitsweise wird umrahmt durch ein gutes Betriebsklima, flache Hierarchien und eine langfristig orientierte unternehmerische Denke. Flankierend haben wir stets großen Wert auf solide Finanzen und stille Reserven gelegt.
Maximilian Müller: Ziel des Ganzen ist natürlich immer ein gutes und konkurrenzfähiges Produkt, welches unsere Kunden zufrieden stellt. Offenbar lagen wir diesbezüglich über die Jahre hinweg nicht ganz falsch. Luft nach oben gibt es natürlich immer!
schuhkurier: Die gute Performance Ihres Unternehmens im Markt geht einher mit mehreren Wechseln im Vorstand. Warum konnte hier zuletzt keine Kontinuität erreicht werden?
Patrick Röseler: Die Führungsebene von Ara war jahrzehntelang sogar sehr stark von Kontinuität geprägt. Es stimmt natürlich, dass es in den letzten Jahren einige Wechsel gab. Konkret kam ein ganz neues Vorstandsmitglied hinzu; bei zwei weiteren Posten gab es eine neue Besetzung. Das ist für unser Unternehmen in der Tat eher ungewöhnlich – aber auch nicht problematisch. Wir sind überzeugt, dass wir jetzt ein Führungsteam am Start haben, das langfristig und erfolgreich zusammenarbeiten wird. Es fühlt sich komplett an. Und das ist eine gute Voraussetzung.
schuhkurier: Welche Märkte bereiten Ihnen besonders Freude?
Stefan Frank: Es sind im Prinzip immer noch die ‘klassischen’ Märkte, die uns – nach wie vor – viel Freude machen. Neben Deutschland, das auf Grund einer sehr stabilen politischen und wirtschaftlichen Situation sicherlich auch mittel- bis langfristig unser wichtigster Markt bleiben wird, sind es insbesondere die europäischen Exportmärkte, die für uns wichtig sind. Hier sehen wir auch immer noch gewisse Wachstums-Möglichkeiten für den Konzern, selbst wenn dies natürlich nur noch über Verdrängung funktionieren kann. Chancen bieten sich für die Gruppe auch in Nordamerika und Asien. Allerdings muss man dort eine gewisse ‘Frustrations-Toleranz’ mitbringen, da es immer wieder Rückschläge geben kann. Mittelfristig gibt es auf diesen Märkten aber noch viel Potenzial, wenn Produkt und Marke stimmen.
Das vollständige Interview lesen Sie in der kommenden Ausgabe von schuhkurier.