Laut der Studie konnten Versender/Online-Händler ihren Umsatz von 2009 bis 2013 um 391% steigern. Doch es ist nicht ausgemacht, ob dieser Siegeszug den stationären Fachhandel bis zum Jahr 2020 in die Nische drängt oder ob er selbst über das Internet wächst, schreiben die Experten. Bis zu 45% Marktanteil sind für ihn laut Marketmedia24 möglich, zudem die Marktszenarien bis 2020 auf jeden Fall positiv sind. Mit über 9 Mrd. Euro Marktvolumen könnte der Schuhmarkt dann sogar seinen Traumwert von 2007 übertreffen.
Gleichzeitig stimmten viele Experten und Betroffene den Abgesang auf den unprofilierten stationären Fachhandel an. Andere jedoch erkennen eine Neuausrichtung vor allem der stationären Wettbewerber. Dazu zählt BBE-Branchenexperte Peter Frank zum Beispiel die neuen Kleinflächen für Monolabels ebenso wie neue großflächige Konzepte mit mehreren 1.000 qm Verkaufsfläche. Stationäre Antworten auf die Big Player des Internets, die mit „riesiger Auswahl, wertigem Ladenbau, Beratung durch geschulte Fachkräfte und zum Teil mit einem Hauspreis, der durchschnittlich etwa 10% unter UVP liegt“ punkten. Ob groß oder klein, entscheidend sei in jedem Fall eine klare, für den Endverbraucher erkennbare Positionierung.
Beim Blick in die weitere Zukunft (bis 2020) stimmt die szenarische Analyse der Marktdaten dagegen durchweg optimistisch: Denn sowohl die Bevölkerungsentwicklung als auch die Konsumbelebung werden das Marktvolumen für Schuhe wachsen lassen, lautet ein Fazit der neuen Kooperationsstudie „Markt:Monitor Schuhmode 2014“ von BBE Handelsberatung und Marketmedia24. „Die Hauptverantwortung für mehr Schwung auf dem Schuhmarkt und damit für die Realisierung der bestehenden Potenziale liegt bei den Herstellern und Händlern.“
Die neue BBE-Studie „Markt:Monitor Schuhmode 2014“ ist zum Preis von 650,00 Euro zzgl. MwSt. in Kürze zu beziehen unter studien@marketmedia24.de, Stichwort: Schuhe 2014 oder sie steht zum direkten Download unter www.marktdaten24.com bereit.