Die Lizenzpartnerschaften seien dabei sehr langfristig ausgelegt. Bei der Auswahl der Lizenznehmer und der Entwicklung der Produkte sollen Qualität und Funktion im Vordergrund stehen. Dem Einstieg ins Lizenzgeschäft ist ein umfassender Evaluierungsprozess vorausgegangen, der eine hohe Affinität der Marke zu neuen Produkten nachgewiesen hat, teilte Birkenstock mit. Beraten wird das Unternehmen dabei von der TM1 trademark one AG.
„Der Einstieg ins Lizenzgeschäft ist Teil unserer Wachstums- und Investitionsoffensive, die wir im vergangenen Jahr gestartet haben“, sagt Oliver Reichert, CEO der Birkenstock Group. „Dieser Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, in dem unser gesundes Kerngeschäft auf Hochtouren läuft und unsere Marke weltweit einen sehr hohen Zuspruch erfährt. Damit wachsen aber auch die Erwartungen, die unsere Kunden an uns als Global Brand stellen.“ Die Line-Extension soll die Nachfrage der Kunden nach neuen, innovativen Produkten abdecken und auf diese Weise das unausgeschöpfte wirtschaftliche Potenzial der Marke erschließen. Gleichzeitig soll der Schritt das Kerngeschäft stärken, indem auch neue Zielgruppen angesprochen werden.
„Der Anstoß für unsere Entscheidung, in neue Geschäftsfelder einzusteigen, kommt von unseren Partnern im Handel und unseren Kunden“, so CEO Markus Bensberg zu den Hintergründen. „Für viele unserer Kunden ist unsere Marke viel mehr als nur ein Synonym für gesunde und bequeme Komfortschuhe. Sie ist zugleich auch Sinnbild für eine bewusste Lebensweise.“ Umgesetzt werde der Einstieg in neue Geschäftsfelder in Form von langfristig ausgelegten strategischen Lizenz-Kooperationen mit Unternehmen, die in ihren jeweiligen Segmenten wie Birkenstock eine Produktphilosophie verfolgen, die vor allem auf hohe Qualität und Funktionalität baut – das Marktpotenzial für Lizenzprodukte sei beträchtlich, wie die interne Evaluierungsstudie belegt.