In Amerika wie auch in Asien sind Birkenstock-Modelle nach Unternehmensangaben derzeit nahezu ausverkauft. Birkenstock baut daher die Produktion massiv aus. Seit Jahresbeginn wurde allein im Stammwerk im rheinland-pfälzischen St. Katharinen die Mitarbeiterzahl von 300 auf 500 erhöht. „Jeder Mensch auf der Welt soll die Möglichkeit haben, ein Birkenstock-Fußbett zu tragen“, sagte Reichert.
Aktuell bietet das Unternehmen seine Produkte in weltweit 87 Ländern an, spätestens 2025 sollen die Sandalen dann in 130 Ländern zu kaufen sein. Darüber hinaus will Oliver Reichert neue Produktgruppen anbieten, darunter geschlossene Schuhe wie Sneaker, Bergstiefel und Business-Schuhe.
Um trotz stark steigender Produktionsmenge die Materialverfügbarkeit sicherstellen zu können, denkt Birkenstock derzeit laut dem Zeitungsbericht intensiv über Zukäufe nach. Auf der Wunschliste stehen dabei eine Korkplantage in Portugal, eine Gerberei in Italien und eine Latexfarm in Malaysia oder Indonesien. “Das würde uns unabhängiger machen vom Weltmarkt”, sagte Reichert.