Am Abend gab Messe-Chef Karl-Heinz Müller seine Pläne für das Jahr 2015 bekannt. Dann wird die Messe in Barcelona, Berlin und Seoul stattfinden.
Der erste Tag auf dem Gelände Tempelhof lief zunächst ruhig an. Auf der sichtbar reduzierten Ausstellungsfläche fehlen einige große Namen, darunter im Schuhbereich etwa Labels wie Converse oder Buffalo. Viele Aussteller äußerten sich dementsprechend abwartend in Bezug auf den Messeverlauf: „Wir werden genau beobachten, wie sich die Bread & Butter entwickeln wird“, sagte etwa Jürgen Conrad, Country Manager Germany, New Balance. „Es ist wichtig, dass möglichst viele Händler vor Ort sind und wir erwarten von einer Messe, dass sie genau dafür etwas tut. Bisher ist aber noch völlig unklar, welche Richtung die Bread & Butter einschlägt.“
In Bezug auf die kurzfristig erfolgte Absage der zunächst geplanten Publikumstage zeigten sich viele Aussteller erleichtert: „Wir hatten zwar schon ein erstes Konzept ausgearbeitet, allerdings stand uns für konkrete Ideen viel zu wenig Zeit zur Verfügung“, sagte etwa Patrick Gottwald von Vagabond.
Aus modischer Sicht ließen sich bislang zwei Hauptströmungen ausmachen: Einerseits dominieren sehr cleane Silhouetten, gerne in Schwarz oder Weiß (auch im Sneakerbereich) sowie mit auffälligen Profil-, Krepp- oder Plateauböden. Andererseits waren aber auch extrem bunte Sommer-Farben zu sehen, wobei hier vor allem auffällige Prints im Ethno-Stil oder mit klassischen Streifen- und Punktemustern dominieren. Bei den Schuhtypen gelten vor allem Slip-Ons als wichtiger Trend.
Künftig wird sich die Messe international aufstellen und plant Veranstaltungen in Barcelona (8. – 10. Januar), Berlin (Sommer 2015) und Seoul (3. – 5. September). Alles über die Termine und Veranstaltungsorte der Bread & Butter für 2015 lesen Sie hier.